Sauerkraut selber machen – mit EM

Mittags Sauerkraut. Abends Pupskonzert. Dabei kann es doch so einfach sein. Du musst einfach nur Dein Sauerkraut selber machen.

Warum?

Ganz easy!

Weil das Sauerkraut, welches Du selbst zubereitest nicht mit Hitze zu Tode gefoltert wurde.

In Deinem selbst erschaffenen Sauerkraut leben nämlich noch Mikroorganismen. Und zwar fast ausschließlich Nützliche. Sie dienen Deinem Körper und stählen Dein Immunsystem.

Außerdem sorgen sie dafür dass sich nach dem Sauerkraut-Festmahl in Deinem Darm keine übel riechenden Gärgase bilden. Welche Deinen Körper dann als Posaunen-Chor wieder verlassen.

On top schmeckt Sauerkraut auch noch total genial. Finde ich zumindest. So gesund wie es ist, solltest Du DIESES Sauerkraut auch essen wenn es Dir nicht schmeckt.

Also, starten wir mit der Küchen-Alchemie der Neuzeit.

Benötigte Zutaten Sauerkraut-Grundrezept:

Sauerkraut selber machen

Pimp it up – mach es zu Deinem Sauerkraut

Füge folgende Zutaten ganz nach Belieben hinzu (ein Dosiervorschlag steht in der Klammer):

  • Kümmel ganz (2 EL sind vielleicht ganz cool)
  • Wacholderbeeren (1 EL to go)
  • Knoblauch (2 Zehen)
  • Lorbeerblätter (5 reichen mir)
  • Chilli (ne frische kleine Schote)
  • was Du Dir sonst noch so einfallen lässt

Hinweis zu den Zutaten:

Der Kohl sollte Bilderbuch-mäßig dastehen. Keine faule Stelle, keine weiche Stelle, kein Garnix! Und am besten in Bio-Qualität, von einem EM-Landwirt oder noch besser: selbst angebaut – mit EM natürlich.

Beim Salz ist es wichtig dass Du eins nimmst was keine Zusatzstoffe wie Rieselhilfen oder Mikroplastik enthält. Das EMIKO Ur-Meersalz erfüllt da alle meine Anforderungen in Perfektion.

Benötigte Hilfsmittel:

  • V-Hobel oder Krauthobel – oder halt mit dem Messer
  • Fermentations-Glas mit Gärspund 1 Liter
  • 1 große Schüssel
  • Schneidebrett
  • 1 großes Messer

Ich benutze immer den V-Hobel. Was am Schluss zu grob ausfällt wird mit dem Messer nachträglich noch in feine Streifen geschnitten.

Sauerkraut selber machen – die Zubereitung:

Der Akt des Sauerkraut selber machen ist eigentlich gar nicht so groß wie ich erst dachte.

Bei mir schwirrt da im Kopf immer gleich folgendes Szenario rum:

Große Fässer, befüllt mit Kraut. Und darin stapfen barfüßige Menschen im Kreis umher.

So mach ich das jedoch nicht. Obwohl es bestimmt total Bock machen würde.

Ich habe das Fußgematsche auf meine Hände transponiert. Und hier hab ich ne richtig spaßige Technik für Dich.

Eine alte Legende aus Bayern besagt nämlich dass derjenige das beste Sauerkraut “erntet”, der es mit dem meisten Spaße zubereitet.

Meine Lets-Twist-Sauerkraut-Technik verrate ich Dir weiter unten. Damit Dein Sauerkraut auch das beste der Welt wird.

Ran an die Hobel

Als aller erstes solltest Du den Kohlkopf halbieren und den Strunk entfernen. Im Idealfall hat der halbe Kopf ca. ein Kilogramm an Gewicht. Ein bissl weniger ist auch in Ordnung.

Der Kopf wird dann noch ne halbe Stunde bis Stunde in Wasser eingelegt. Am besten gefiltertes, reines Wasser mit EM-Keramik aufbereitet.

Sauerkraut selber machen - Kohl mit entferntem Strunk

Nach dem verwöhnenden Bad geht es dem Kohl an den Kragen. Er wird jetzt zerhackstückelt.

Mit einem Krauthobel oder Ähnlichem kommst Du am schnellsten ans Ziel. So sieht’s ganz gut aus.

Die restlichen Zutaten mit rein. Und dann geht der Spaß auch schon los.

Jetzt kommt die Lets-Twist-Sauerkraut-Technik. Wie die funktioniert verrate ich Dir jetzt.

Kennst Du den Tanzstil “Twist”?

Genau den machst Du jetzt mit deinen Fäusten auf dem klein geheckselten Kohl. Zieh Dir am besten währenddessen das Lied “Let’s twist again” von Chubby Checker rein. Dann läuft’s leicht von den Fäusten.

Und die Fäuste drücken dabei natürlich Richtung Schüssel-Boden. Damit das Kraut seinen Saft abgibt.

Nach so 2 Lied-Längen (5 Minuten rum) sollte der Dance-Floor dann so aussehen.

Danach drückst Du die getwistete Pampe nach und nach in das vorbereitete Fermentations-Glas.

Richtig gut reinquetschen. Erstens damit viel reinpasst, zweitens damit wenig Sauerstoff drin ist und drittens damit der Saft auch bis ganz oben ankommt.

Sobald Du alles rein gestopft und rein gequetscht hast: Deckel drauf, Gärspund mit Wasser befüllen und fertig.

Halt! Noch was Wichtiges!

Die richtige Lagerung wäre jetzt noch ganz fein zu Beachten. Dunkel und warm ist ideal.

Und dank dem Turbolader EM ist das Sauerkraut schon in ca. 1 Woche fertig. Am besten kontrollierst Du es immer wieder. Sobald keine Bläschen mehr hochsteigen ist es fertig.

Dann füllst Du es einfach in ultra saubere Schraubgläser ab. Wenn Du diese kühl stellst wirst Du viele Wochen Spaß an Deinem selbst her gestellten Sauerkraut haben.

Falls es überhaupt so lange überlebt. Es ist ultra lecker und rüstet Deinen Körper mit reichlich Vitamin C und Vitamin B12 aus.

Warum Sauerkraut selber machen?

Weißt Du warum Du Sauerkraut selber machen solltest? Ganz einfach: weil Du so lebendiges und geniales Sauerkraut so gut wie nirgends mehr kaufen kannst.

Durch die Pasteurisation gehen die ganzen wichtigen Mikroben und auch viele wertvolle Inhaltsstoffe drauf.

Da ist dann das Pups-Festival vorprogrammiert…

Wenn Du Sauerkraut magst, Dir das Pups-Konzert jedoch auf den Keks geht: probier doch dieses Rezept einfach mal aus.

Und lass mir gerne ein Kommentar da wie Dein bestes Sauerkraut geworden ist. Viel Spaß beim Sauerkraut selber machen!

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